Sülz-e-ndet. Sülze endet. Sülze. Endet. Irgendwann. Mehr am Ende, als am Anfang. Wie so oft. Nichts Ungewöhnliches, was das Ende oder das Enden als Tätigkeit angeht. Tätigkeit braucht Zeit. Zeit für Sülze? Zeit zum Enden? Sehr motiv-unscharf.

Unschärfe fokussieren. Fotos von Sülze, die unscharf ist, unschärfer wirkt, fokussiert werden kann, wieder unscharf wird, also schärfer. Schweinsköpfe? Zu unscharf! Flug-Fähigkeit, erheiternd durch stimmliche Untermalung. Sülz. Sülz. Sülz. Aggressive Sülz-Säure.

Grippale Gefahr in der Sülze. Sülzbestandteil-oholisch, ÖPNV-liche Fall-Situation, Gewichtsgleichungs-Fehlerhaftigkeit. Bellende Bestandteile, gröber, aber auch pelzig(-pilzig?). Oholischer Bestandteil droht überzugreifen, exotherme (Re-)Aktionen in voller Unabwendbarkeit. Aber vermutete Ähnlichkeit hilft. Transport geht weiter, bitte einmal nach Sülz-Ziel, noch zwei Stationen, dankesehr. Persönlichkeit: Bitte verlassen Sie den Sülze-(Ein-)topf nun.

Ein geringer Geruch von Sülze bleibt.

Sie lasen einen Beitrag aus der Reihe: Huch, es ist ja mitten in der Nacht. Es schrieb für Sie: M.D. Keit.

Herr Wurst stand eines Tages auf. Seine erste Tätigkeit – wie jeden Tag – bestand aus der Tätigkeit, die ihn sein Leben lang verfolgte. Viele Minuten jeden Tag verwendete er darauf, überhaupt erst festzustellen, dass es sie gab, die Minuten. Herr Wurst sah auf die Uhr. Das tat er häufig, aber er hatte festgestellt, dass das normal zu sein schien. Immerhin war ja alles danach gerichtet, nach der Uhr, nach der Zeit, nach der Uhrzeit. Irgendwie wie in der Urzeit. Oder auch nicht. Termingerecht verursachte er eine stilsichere Katastrophe, die er Frisur nannte und machte sich auf den Weg zur Arbeit.

Er sah auf die Uhr und stellte fest, dass sein Bus – Herr Wurst war Liebhaber öffentlicher Verkehrsmittel – erst in einigen Minuten käme. Was sollte Herr Wurst in dieser Zeit tun? Was konnte er machen, um zu verhindern, dass seine Zeit unwiederbringlich verlorenging. Konnte er sie konservieren? Wenn ja, wie sollte er das bewerkstelligen? Herr Wurst dachte nach. Einige Minuten. Da kam der Bus. Seine Zeit war unwiderbringlich verloren. Schlauer war er nicht.

Herr Wurst saß nun also da in seinem öffentlichen Verkehrsmittel und verschränkte die Arme.

Pah, so eine Scheiße. Ich möchte meine Zeit zurück. Ich möchte meine Zeit zurück!

Herr Wurst wollte am liebsten zeitreisen. Manchmal. Viele Dinge, die er als im allgemeinen Sinne ungerecht empfand, hatte er im Laufe der letzten Wochen, Monate, Jahre und Dekaden ertragen müssen. Allzugern sah er sich als Opfer der Umstände. Angefangen hatte das mit seinem Namen. Aldemar Wurst. Waldemar Urst? Nein, wirklich: Er hieß Aldemar Wurst. Ironischerweise entschieden sich seine Eltern, ihm auch noch einen zweiten Vornamen zu verpassen. Vielleicht hassten sie ihn schon bei seiner Geburt. Sie entschieden sich für Welf. Aldemar Welf Wurst. Hört sich ein wenig nach missgeborenem Hund an. Nach missgeborenem, hässlichem Hund. Verarbeitet zu Wurst.

Herr Wurst kam an. Nein, falsch, der Bus kam an und Herr Wurst war zufällig Teil dieses Transports. Während er innerlich furchtbar zornig war – der Umstände wegen, denn sie waren wirklich ungerecht – entstieg er dem hochmodernen Gefährt, welches sogar über Reifen verfügte und ging schnurstracks auf das Gebäude seines Arbeitgebers zu. Immerhin war er Metzger. Seine Eltern hatten ihn damals dazu gedrängt, diesen Beruf zu wählen. Sein Vater war Manager bei einem großen Autokonzern. Aber das war ja wurst, äh wurscht.

Welf Wurst. Aldemar Welf Wurst. Aldemar Wurst. Um es abzukürzen: Wurst war den ganzen Tag sauer. Auf sich selbst und auf andere. Und er ärgerte sich über alles. Über jeden. Er drohte zu platzen. Jeder kennt es: Wenn die Weißwurst platzt, ist das schon ärgerlich, aber wenn es Welf Wurst ist, dann ist alles noch viel schlimmer. Also platzte er. Ohne jeden Grund. Das hatte er irgendwann mal beschlossen. Es war einfach an der Zeit, das Platzen durchzuziehen. Und entgegen allen Erwartungen gab es keine Sauerei. Er platzte völlig sauber.

Wir werden dich vermissen, Welf Wurst. Aldemar Welf Wurst.

Furchtbarer Tag.

Knork! Knork ist ein lustiger Obork. Er unterscheidet sich. Andere sind es nicht. Nicht unterschiedlich, nicht lustig. Sind gleich. Sie. Keine Differenzen. Keine Identitäten. Oder Austauschbare. Oborks sind keine Bären. Bären haben Identitäten. Bären sind Identitäten.

Geburt des ersten Oborks; Name: “Bork”. Kreativitätslos. Unkreativ, genauer gesagt. Bork war dumm. Einzellerniveau. Geboren von der Henne oder dem Ei. Die Oborks wissen es nicht. Heute nicht mehr. Wichtigere Dinge sind in den Vordergrund gerückt. Sonne und Sozialhilfe. Obork-Sozialstaat. Ausnutzung durch Knork. Ein lustiger Obork ist er, der Sozialschmarotzer Knork. Täglich sozialisiert er die Schmarotzer. Gibt ihnen zwei aus. Oder andere Primzahlen.

Primbetrunkenheit macht Betrunkenheit primal. Streichung des “l” und alles ist prima. Selbst die Betrunkenheit, entstanden durch eine prima Anzahl von Trinks, deren D ersetzt wurde. Können nichts dafür, die Trinks. Man nahm es. Optische Optimierung. Optisch? Optimiert? Brillenbedarf, Krankenkasse.

Oborks sind versichert. Krankenversichert, Lebensversichert, Versicherungsversichert. Versichern gegen die Versicherung, versichert zu sein. Oborks machen es sich leicht: Wen kümmert das K, wenn man sich dafür ein V vormachen kann? Alltags-Selbstbetrug.

Rauchende Oborks. Knork raucht nicht. Knork nimmt sich eine Kreidezeit. Danach geht es ihm gut. Fit-Obork. Fett-Obork. Übergewichtig, drogensüchtig. Kreidezeit. Rauchen? Niemals. Oborkisches Suchtverhalten, Sucht-Verhältnis. Obork sucht Verhältnis.

Knork? Verhältnis? Knork neigt zu Einzelgängertum. Multiple Persönlichkeiten in direkter Umgebung verunsichern Knork. Versichert gegen Verhältnisse? Verhältnis-Versicherung. Knork schließt ab.

Ohne Obork kein Kork. Alles Flaschen.

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