Im Gegensatz zu “dehnbar” ist “faszinierend” dehnbar.
Ist doch logisch!
Nun dürfte es zumindest so weit sein, dass ich den Grundlagenteil meiner Arbeit fertig geschrieben habe und endlich zur Beschreibung dessen, worum es eigentlich geht, übergehen kann. Das wird noch eine spaßige Zeit, denn die Abgabe naht – drei Wochen noch bis zum gerade vereinbarten Drucktermin. Es wird eng. Aber wofür ist denn die Zeit da, wenn nicht dafür, einen in mit ihrer Kürze korrespondierende Not zu bringen? ;)
Optimal war das gestern ironischerweise nicht. Die erste Prüfung, mit der ich nicht fertig geworden bin – aber irgendwie war sie scheinbar auch nicht so richtig drauf ausgelegt. Ständig verrechnet, aber eigentlich gewusst wies geht. Ein bisschen unsicher bin ich schon, ob ich jetzt die 60 Punkte habe oder nicht, die für die 1,0 erforderlich sind, aber eigentlich sollte es gereicht haben. Es könnte auch deutlich mehr sein, vielleicht aber auch etwas weniger. Im Moment kann ich das nicht wirklich selbst einschätzen. Man wird sehen.
Definitiv steht aber fest, dass eine gewisse Erleichterung damit verbunden ist, die letzte Klausur hinter sich gebracht zu haben. Man begoss das Ganze dann anschließend mit einem Bier. Dann mit noch einem und mit einigen weiteren. Anschließend stellte man fest, dass es sicher reizvoll wäre, zu grillen – machte man dann auch! Und abends gegen zwanzig Uhr traf ich dann beim Herrn H. B. aus G. ein und genoss einen wundervoll angenehmen Abend mit wundervoll hervorragenden Menschen und einem längeren Dialog, den man so nicht mit jedem führen kann. Herr T. E. S., sie wissen, dass Sie gemeint sind: es war mal wieder erfrischend und lustig :D
Freundliche Grüße
Herr R.
Ich habe es gestern schon an mehreren Stellen zur Sprache gebracht, aber ich möchte es auch hier nochmal erwähnen: Es ist ein wirklich merkwürdiges Gefühl; die gleich anstehende Klausur ist die letzte der Prä-Bachelor-Ära. Danach gibt es nur noch mich und die Bachelorarbeit, die bis zum Ende des Monats fertig und spätestens zum 1. des nächsten abgegeben sein muss. Das heißt es muss noch eine Menge geschrieben werden. Die andere damit verbundene Arbeit ist weitestgehend erledigt.
Aber dann ist es vorbei. Dann hätte ich eigentlich gerne mal Urlaub. Aber schlau wie ich bin hab ich schon wieder bestimmten Leuten bestimmte Dinge versprochen, die ich machen werde ;) … naja, führt wohl kein Weg dran vorbei, aber immerhin ist das dann ohne den Druck des zwingenden Müssens. Alles ein wenig entspannter. Dann gehts erst wieder im Oktober richtig los. Dann auch noch mit Arbeit nebenher, wie’s aussieht. Zwar auch an der FH, aber dennoch.
Aber ich bin sicher, dass ich nicht der Einzige bin, der bei der ganzen Sache ein komisches Gefühl hat. Schließlich sind die Chancen gut, dass das Ende dieses Studiengangs einige gemachte Bekanntschaften wieder auseinanderreißt, sei es rein vom Kontakt oder auch räumlich. Aber so ist es. Dennoch besteht die Hoffnung, dass die wichtigsten Leute – und das meine ich rein subjektiv ;) – anwesend bleiben. Von wenigen weiß mans sicher, von einigen hofft mans sehr. Diejenigen, die ich meine, wissen das sicher. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass sie den Beitrag hier lesen.
Am heutigen Abend wird sicher angestoßen. Auf den Fortschritt ;D
Auf den Erfolg! :D
Ein anstrengender Tag geht zuende. Herr B. hat es nach der mit sehr gutem Erfolg abgeschlossenen Präsentation und Prüfung zum Projekt Medieninformatik schon ganz richtig bemerkt:
Alles Blume. Ich hatte mal wieder umsonst Todesangst! ;-)
Der Morgen. Augen aufmachen.
Ein frühes Aufstehen und einige präsentationelle Stolpersteine später (Herr S., nicht über andere Gruppen herziehen ;-)) folgt der mündliche Prüfungsteil. Gegenstand: Volumenrendering in unterschiedlichen Facetten, indirekte und direkte Verfahren in groben Zügen. Einfach mal zeigen, dass man weiß, was man mal eben so das ganze Semester über gemacht hat hätte machen sollen. Beweisen, dass man sich informiert hat. Gutes Transferwissen, gute Transferfunktion – ist doch klar!
Einige Fragen über Brickgrößen beim Cell und auf Standard-GPCPUs später: Pause. Mit Freude eine 1,0 entgegengenommen und irgendwie zufrieden mit dem (vorläufigen?) Ende eines sehr erfolgreichen eher suboptimal gelaufenen Projekts und sich selbst. Aber auch wissend, dass die nächste Hürde schon am Freitag naht.
Einige Informationsgespräche (auch die Anderen wollen wissen, was sie wissen müssen ;-)) und ein Mittagessen später. Der Herr G. ist bereits seit einiger Zeit anwesend und es soll für die freitägliche Hürde gelernt werden. “Kombinatorische Optimierung”, so ihr Name. Es werden einige Simplizes Simplex-Aufgaben (oder vielleicht “Simplizen”, frei nach “Matrizen”…es heißt ja auch nicht “Matratzes” :-S) gerechnet und am Ende auch überrascht festgestellt, dass man die Übersetzung des SP-Problems in ein LP und dessen korrekte Lösung ja doch irgendwie beherrscht. Ok, Letzteres war weniger überraschend, aber irgendwie hat es uns fasziniert, dass es funktioniert hat. Wir waren ja auch schon müde.
An dieser Stelle eine Anmerkung in eigener Sache: In-Place-Simplex-Berechnung an der Tafel kann ganz schön hervorragend verwirrend sein.
Ein Flussproblem später. Es ist vorbei. Der (Lern-)Tag neigt sich dem Ende zu und ich kaufe mir ein Eis. Lecker. Zuhause angekommen, verspeise ich es. Noch leckerer. Dann schlafe ich. Mittlerweile ist es zwanzig vor zwölf und ich schlafe nicht mehr.
Morgen gehts weiter. Immer weiter. Und irgendwann hat man dann alles hinter sich und wird rückblickend sagen: “Ach du meine Güte!”
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