Weil es so schön klischeehaft ist, muss ich es natürlich zitieren:
Wer sich im Alltag überfordert fühlt und dann etwa zu Stressbewältigung an Computer oder Konsole spielt, hat ein höheres Risiko einer Erkrankung als unauffällige Spieler – will jedenfalls die Universität Koblenz-Landau in einer neuen Studie herausgefunden haben. Besonders gefährlich: World of Warcraft.
Ich persönlich würde ja dazu neigen, zu behaupten, dass quasi alle MMORPG-Suchtspiele “besonders gefährlich” sind. Bisschen naive Ansicht vielleicht, ich weiß. Prinzipiell kann ich auch völlig falsch liegen. In letzter Zeit habe ich mich öfter gewundert, wie in einem Forum, wo ich aktiv bin, im Offtopic-Bereich innerhalb eines völlig gewöhnlichen Laberthreads ständig nur über WOW geredet wurde. Teilweise war es schwierig, rauszufinden, ob die Leute gerade wirklich nur über WOW oder vielleicht doch über das richtige Leben reden? “Über die Sache von gestern bin ich noch nicht ganz hinweg.” und solche Dinge, als wär jemand gestorben. Leute, kommt mal klar. Mich hats auch aufgeregt, dass mein D2 Hardcore-Hammerdin von einem Kadaver (!) getötet wurde. Aber who cares? Schweigesekunde und dann lachen und weinen zugleich. Ob ich jemals drüber hinwegkomme? ;)
Anmerkung: Mir ist bewusst, dass ich mich vermutlich mit der Tatsache, dass ich noch immer Diablo 2 spiele, hinsichtlich meiner Kritikberechtigung bezüglich WOW völlig disqualifiziert habe. Macht aber nichts!
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